USt-ID Prüfung
Automatische Validierung von Umsatzsteuer-Identifikationsnummern gegen das EU-VIES-System
KontaktSteuerliche Compliance automatisiert
Das Paket fragt Umsatzsteuer-Identifikationsnummern beim Bundeszentralamt für Steuern ab, über dessen Schnittstelle eVatR. Das Amt reicht die Anfrage an das europäische Netz MIAS weiter und gibt zurück, was der zuständige Mitgliedstaat zu der Nummer sagt.
Die Abfrage kostet nichts und braucht keinen Schlüssel. Vorausgesetzt wird allein, dass Ihr eigener Mandant eine deutsche USt-ID hinterlegt hat, denn das Bundeszentralamt bestätigt eine ausländische Nummer nur gegenüber einem deutschen Unternehmen.
Prüfung beim Speichern
Ändert sich die USt-ID an einem Kontakt, geht die Anfrage beim Speichern automatisch heraus. Kommt eine Bestätigung zurück, wird der Prüfzeitpunkt gesetzt. Ändert jemand die Nummer später, verfällt dieser Zeitstempel wieder, damit niemand eine alte Bestätigung für eine neue Nummer hält.
Prüfung auf Knopfdruck im Kontakt
Auf dem Reiter Buchhaltung des Kontakts sitzt eine eigene Schaltfläche für die Abfrage. Sie zeigt das Ergebnis im Klartext, also nicht nur gültig oder ungültig, sondern auch den Grund: Nummer existiert nicht, Nummer ist nicht mehr gültig, der Mitgliedstaat antwortet gerade nicht, es wurden zu viele Anfragen gestellt. Rund fünfundzwanzig Rückmeldungen des Amtes sind hinterlegt und übersetzt.
Der Zeitstempel als Nachweis
Das Datum der letzten erfolgreichen Prüfung steht am Kontakt und ist damit Teil des Datensatzes, den Sie einer Betriebsprüfung vorlegen. Bei innergemeinschaftlichen Lieferungen ist die Prüfung Voraussetzung für die Steuerbefreiung, und der Nachweis darüber liegt beim Unternehmen.
Drei Momente, in denen die Abfrage zählt
Der Neukunde aus dem EU-Ausland
Die Nummer wird beim Anlegen des Kontakts erfasst und beim Speichern sofort geprüft. Steht der Prüfzeitpunkt, ist der Kontakt für den steuerfreien Verkauf vorbereitet, ohne dass jemand daran denken musste.
Vor der ersten steuerfreien Rechnung
Wer sich nicht auf eine Prüfung aus dem Kontaktanlage-Moment verlassen möchte, stößt die Abfrage vor der Rechnung noch einmal an. Das ist ein Klick auf dem Kontakt, und das Ergebnis steht im Klartext daneben.
Der Blick auf den Bestand vor dem Abschluss
Am Prüfzeitpunkt ist ablesbar, welche Kontakte lange nicht geprüft wurden. Die erneute Abfrage stoßen Sie am jeweiligen Kontakt an. Einen Sammellauf über den gesamten Kundenstamm bringt das Paket nicht mit.
Eine Voraussetzung, sonst nichts
Es gibt keine Konfigurationsdatei, keine Umgebungsvariable und keinen Zugangsschlüssel. Die Schnittstelle des Bundeszentralamtes ist offen, das Paket spricht sie direkt an.
Die einzige Voraussetzung ist die eigene deutsche USt-ID am Mandanten. Fehlt sie, meldet die Abfrage das im Klartext und tut nichts weiter, statt eine unbrauchbare Anfrage zu stellen.
Installiert wird eine einzige Datenbankspalte, in der der Prüfzeitpunkt am Kontakt steht. Alles Weitere hängt sich an das Speichern von Kontakten und an einen zusätzlichen Reiter in der Kontaktansicht.
Voraussetzungen
- Eine deutsche USt-ID am eigenen Mandanten
- Eine USt-ID am zu prüfenden Kontakt
- Ein Server, der das Bundeszentralamt erreichen darf
Was die Prüfung nicht abdeckt
Der Anfragende muss deutsch sein. Ein Mandant ohne deutsche USt-ID kann über diesen Weg nichts abfragen, weil das Bundeszentralamt die Bestätigung nur deutschen Unternehmen gegenüber ausspricht.
Die Prüfung beim Speichern ist bewusst still. Ist die Schnittstelle gerade nicht erreichbar oder ein Anfragelimit ausgeschöpft, wird der Kontakt trotzdem gespeichert und der Prüfzeitpunkt bleibt leer. Den Grund zeigt nur die Abfrage über die Schaltfläche.
Einen Sammellauf über den Kundenstamm und eine wiederkehrende Nachprüfung gibt es nicht. Auch die qualifizierte Abfrage, also der Abgleich von Name und Ort mit der Eintragung im Mitgliedstaat, wird zwar beantwortet, aber in der Oberfläche nicht ausgewiesen.
Alle Pakete inklusive
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